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Firmenhistorie

Gründer

Fürst Friedrich-Karl zu Hohenlohe-Waldenburg
Fürst Friedrich-Karl zu Hohenlohe-Waldenburg
Gründer
Prinz Hubert zu Hohenlohe-Waldenburg

1967

Die Brüder Friedrich-Karl Fürst zu Hohenlohe-Waldenburg und Hubert Prinz zu Hohenlohe-Waldenburg gründeten die Hohenloher Spezial-Maschinenbau GmbH & Co. KG für den Vertrieb, Kundendienst und die
Entwicklung von Maschinen für die Forstwirtschaft. Hintergrund war die 200-jährige nachhaltige Bewirtschaftung des eigenen Waldes durch die Familie Hohenlohe-Waldenburg, die 1153 erstmals urkundlich in den Geschichtsbüchern erwähnt wurde.
Es erfolgte die Übernahme des Vertriebs der kanadischen Langholzschlepper (Skidder) Timberjack. Mit dem Import legte HSM die Basis für den zweiten großen Rationalisierungseffekt in der Holzernte nach der Motorsäge. Bis heute werden die damaligen Kunden mit Ersatzteilen beliefert.

1970

Auf der Ausstellung INTERFORST wird eine von HSM entwickelte mobile Stammholzentrindungsanlage vorgestellt, die kippbar und teilweise auch schwenkbar auf einem Tiefladeanhänger aufgebaut werden kann.

1975

Entwicklung und Vertrieb von HSM-Dreipunktwinden für den deutschen Markt bis 1980. Einzelne Winden aus dieser Zeit sind heute noch in Betrieb.

1978

Entwicklung der ersten Forstspezialschlepper eigener Produktion HSM 704. Nach ersten Prototypen beginnt die Zusammenarbeit mit der Fa. ADLER in Wolfegg. Die Fa. Adler stellte den idealen Partner für HSM
dar, denn sie konnte die hohen technischen Anforderungen an Forstmaschinen umsetzen und eine gleich bleibend hohe Qualität gewährleisten. Zudem wurde in den Folgejahren mit dem Aufbau der von Adler gebauten Doppeltrommel-Seilwinden eine wesentliche Basis der langjährigen erfolgreichen Maschinenproduktion gelegt.

1985

Mit der Entwicklung des Seilschleppers HSM 906 wird zum ersten Mal ein HSM-Forstspezialschlepper gebaut, der über 100 PS Motorleistung besaß. Der HSM 906 ging so stark in Konkurrenz zu den Timberjack Skiddern, dass dies zum Ende der Zusammenarbeit mit Timberjack/Kanada führte.

1988

Entwicklung des ersten Zangeschleppers 904Z. Aus ihm entwickelten sich schließlich die HSM-typischen Zangenschlepper mit Rückenzange und Winde. Der HSM-Zangenschlepper wird bis heute weiterentwickelt,
verbessert und leistungsfähiger gemacht.

Seit 1990

Bau und Entwicklung stärkerer Forstspezialschlepper wie die Typen HSM 805 und 904. Die Besonderheit dieser Schlepper sind geräumige Kabinen mit ebenem Kabinenboden und Drehsitz. Dadurch wird der Aufbau
schwenkbarer Rückekrane möglich.

1993

Einführung von IVECO-Motoren in HSM Forstmaschinen. Bis heute von den Kunden geschätzte, leistungsstarke und sparsame Motortechnik.

1995

Aufgrund der guten Produktionslage erfolgt der Umzug vom ursprünglichen Firmensitz Waldenburg in  das nahe gelegene Industriegebiet Neu-Kupfer. In einer großzügig dimensionierten Halle von 1100 m², reichlich Freifläche und einem überdachten Abstellplatz für Gebrauchtschlepper kann sich HSM voll und ganz der Entwicklung, dem Kundendienst und dem Vertrieb von Forstmaschinen widmen.

1996

Die nächste Generation tritt in die Firma ein: Felix Prinz zu Hohenlohe-Waldenburg übernimmt als Dipl.-Ingenieur und Dipl.-Wirtschaftsingenieur die Geschäftsführung von HSM.

Prinz Felix zu Hohenlohe-Waldenburg

Ab 1998

HSM bietet 6- und 8-Rad Forwarder aus eigener Produktion: Die Typen 208F und 904F zeichnen sich selbst mit extrem breiten Reifen durch schmale Maschinenbreiten, innovative Antriebstechnik, starke Hydraulikanlagen und eine leistungsstarke Motorisierung aus.

Seit 2002

Einfürung einer komplett neuen Generation von HSM Forstspezialschleppern und Forwarder mit neuen IVECO Common-Rail-Motoren. Diese Innovation wird im gleichen Jahr auf der Messe INTERFORST vorgestellt.

Seit 2004

Mit der Vorstellung der Typenreihe HSM 405H auf der KWF-Messe bietet HSM nun die volle Produktlinie. HSM produziert nun eigene Harvester in 6- und 8-Rad-Version. Sie zeichnen sich besonders durch innovative Hydraulikanlagen, langem Radstand mit großem Lenkwinkel (dadurch hohe Wendigkeit), ergonomische Kabinen und höchste Gesamtperformance aus.
Produktionsstandort ist seit 2003 die Fa. CTL in Sehma/Sachsen. Sie bietet bei der Produktion des HSM 405H optimale Voraussetzungen für die Qualität des Produktes und rundet mit Harvesterköpfen CTL 40, 60 und 70 das Produkt HSM-Harvester ab.

Seit 2005

Gründung des eigenen Produktionsstandortes HSM Wolfegg. Dieser geht aus der langjährigen und erfolgreichen Zusammenarbeit mit der Fa. Adler hervor. 35 hochqualifizierte Mitarbeiter aus der Fertigung der Fa. Adler wechseln zur Fa. HSM und gewährleisten so, den hohen Qualitätsstandard.
Im gleichen Jahr entsteht eine intensive Zusammenarbeit mit der Fa. WARATAH. Den HSM-Kunden soll eine erweiterte Palette an Harvesterköpfen angeboten werden.